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Wenn die Erinnerung an den Tod fehlt und die Sehnsucht bleibt - Allerheiligen und Abschied bei Demenz
Über Trauer, Wahrheit und Trost. Und darüber, wie wir Menschen mit Demenz begleiten können, ohne ihre Gefühle und unsere eigenen aus dem Blick zu verlieren. „Wo ist mein Mann? Er müsste doch längst zu Hause sein.“ Die Tochter weiß im ersten Moment nicht, was sie sagen soll. Ihr Vater ist seit drei Jahren tot. Sie hat ihrer Mutter schon oft erklärt, was geschehen ist. Manchmal hat die Mutter still zugehört. Manchmal hat sie geweint und gefragt, warum ihr niemand etwas gesagt h
leyroutz
vor 13 Stunden9 Min. Lesezeit


Warum folgt mir mein Angehoeriger mit Demenz überallhin? Wenn Naehe zur einzigen Sicherheit wird
„Ich kann keinen Schritt mehr alleine machen.“ Diesen Satz höre ich von Angehörigen von Menschen mit Demenz immer wieder. Kaum steht die Ehefrau auf, steht auch ihr Mann auf.Geht sie in die Küche, kommt er hinterher. Geht sie ins Bad, wartet er vor der Tür.Verlässt sie für wenige Minuten den Raum, beginnt er sie zu suchen. Manchmal wird daraus ein beinahe ständiges Hinterhergehen. Und irgendwann sagt ein Angehöriger vielleicht: „Er verfolgt mich überallhin.“ Das klingt hart.
leyroutz
4. Okt.6 Min. Lesezeit


Gedanken zum Weltalzheimertag
Was am Weltalzheimertag wirklich zählt Heute ist der 21. September – Weltalzheimertag. Ein Tag, an dem plötzlich überall über Demenz gesprochen wird: in den Nachrichten, auf Plakaten und in Pressemitteilungen. Und ich sitze hier und frage mich, was ich all den Zahlen und Fakten noch hinzufügen soll, die heute wieder durch die Medien gehen. Ich glaube nichts. Stattdessen möchte ich von einem Moment erzählen. Vor ein paar Tagen saß ich einer Frau gegenüber, die mir erklärte, ih
leyroutz
21. Sept.2 Min. Lesezeit


Koerperpflege ohne Kampf - Wenn Hilfe bei Demenz als Bedrohung erlebt wird
„Ich möchte doch nur helfen.“ Und trotzdem wird die Hand weggeschoben, die Badezimmertür zugeschlagen oder ein vertrauter Mensch plötzlich laut. Körperpflege kann bei Demenz zu einem der emotionalsten Momente des Tages werden. Nicht, weil Angehörige oder Pflegepersonen etwas falsch machen – und nicht, weil der betroffene Mensch absichtlich schwierig sein will. Häufig treffen in diesem Augenblick zwei Wirklichkeiten aufeinander: die notwendige Unterstützung auf der einen Seite
leyroutz
20. Sept.6 Min. Lesezeit

Christine
Leyroutz
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